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Der Weg von Maun zur Grenze zeichnet sich durch lebensmüde Kühe, Esel, Pferde und Ziegen am Straßenrand aus. Die Straße scheint zuerst nicht ganz so gut, da auf der Straße einige tiefe Schlaglöcher sind. Aber wir sind überrascht die Straße ist richtig gut! Ein Teil der A2 ist sogar ganz neu.
Unterwegs sehen wir, wie viele Autos am Straßenrand stehen. Ein Stück weiter sehen wir einen Elefantenkadaver und fragen uns, ob das die Natur war oder Wilderer. Jede Stunde werden in Afrika 2 Elefanten durch Wilderer getötet, damit das Elfenbein auf dem Schwarzmarkt verkauft werden kann.
Traurig.
Ein ganzes Stück weiter kommen wir an eine Veterinärgrenze, wir müssen alle Schuhe in einer braunen Pampe desinfizieren. Die Dame schaut noch in unseren Kühlschrank und den Vorrat, dann dürfen wir weiterfahren. Sie sagt uns noch, dass wir die Schuhe nicht so weit wegpacken sollen, denn in 32 km kommt die nächste Kontrolle. So ist es dann auch, also wieder die Schuhe in die braune Pampe, Kühlschrankkontrolle und weiter geht’s!
Ich suche während der Fahrt eine Unterkunft für die nächsten Tage. Leider sieht es nicht sehr gut aus für unseren Besucht in Sossusvlei. Es gibt nur noch sehr teuere Lodges, der Rest scheint ausgebucht.
An der Grenze geht es erstaunlich schnell, wir sehen einen LKW mit deutschem Kennzeichen.
Bei der Einreise nach Namibia steht ein Paar neben uns, das wir in Kasane schon in der Lodge gesehen haben. Wir unterhalten uns kurz mit ihnen uns fragen wo es als nächstes hin geht. Es stellt sich heraus, dass der LKW zu ihnen gehört. Wir klagen unser Leid, dass wir keine Unterkunft finden können. Kurzerhand ruft Jörg seinen Kumpel Pierre an, der eine Lodge mit Campingplatz hat. Einen Tag können wir in jedem Fall unterkommen den zweiten Tag kriegen wir auch irgendwie hin! Juhu!
Damit wir Morgen nicht so weit fahren müssen, beschließen wir noch ein Stück weiter bis nach Gobabis zu fahren. Ich rufe kurz bei einer Lodge mit Campingplätzen an und frage, ob es noch einen Platz gibt. Ja! Also auf zur Goba Lodge. Also Wolf die Zelte aufgebaut hat, buche ich noch die Unterkunft für Morgen. Zum Abendessen gehen wir in die Lodge, wir sitzen draußen und frieren schnell, drinnen ist leider alles voll. Dann wird drinnen ein Heizpilz aufgestellt und die Tür geschlossen, wir fragen, ob wir draußen auch einen haben können, aber der ist leider kaputt. Na gut.
Leider gibt es auch kein Feuerholz und wir können uns nicht ans Lagerfeuer setzten, sehr schade.
Wir ziehen uns und die Kinder in einem der Waschräume um, dort ist es wirklich warm. Die Kinder gehen im Zelt schlafen, wir setzen uns ins Auto. Für diese Nacht sind 4 Grad angesagt, das wird hart. Wenigstens ist es draußen trocken und nicht feucht. Ich schreibe noch ein wenig am Blog, aber gleich geht es ins Zelt. Gute Nacht!



Wolf bringt die Kinder und mich zum Camp und wir gehen an den Pool. Er fährt in die Werkstatt.
In der Zwischenzeit am Pool ein lautes Geschrei, weil Lenny auf eine Wespe getreten ist. Natürlich sind alle Arzneimittel im Auto bei Wolf. Charlie hat auch schon seit gestern ein dickes Auge, weil er von einer Mücke gestochen wurde.
Auf dem Weg zur Bar, um etwas zum behandeln zu holen, sehen wir Wolf auf den Campingplatz fahren. Schnell den Insektenstift drauf (unter lautem Protest, weil der Stift die Verbreitung des Gifts durch Hitze stoppt), danach ist alles gut.
Nun noch schnell Mittagessen und dann einkaufen, tanken und Geld holen.
Dass wir nicht so ein Glück mit dem Geld holen haben, wissen wir ja schon, aber diesmal ist die Schlange mega lang. Wir entscheiden zuerst zu tanken und dort zum Geldautomaten zu gehen. Schlechte Idee, beide Automaten sind außer Betrieb. Dann noch mal zurück zur langen Schlange. Wolf stellt sich an, 15 Minuten und er ist noch immer nicht dran, es ging nur noch ein Automat und an dem kann man auch Überweisungen machen. Wolf hat die Nase voll nachdem einige vor ihm kein Geld bekommen haben. Das nächste Ziel ist der Automat an der Shell Tankstelle, wenn der nicht geht, fahren wir heute doch nicht mit dem Boot.
Auch Out of Service. Nun gut! Wolf erklärt dem Bootsfahrer das Problem. Gemeinsam fahren wir zu einer Lodge und probieren dort das Ganze per Kreditkarte abzuwickeln. Wir warten wieder.
Es hat geklappt, wir düsen zurück zum Campingplatz schnappen unsere Sachen und laufen zum Fluss. Wir haben das Boot für uns allein. Der Bootsfahrer zeigt und sehr viele Vögel und auch Krokodile. Ein Flusspferd getarnt als Busch ist auch zu sehen. Es ist ein wunderbarer Abschluss für unseren Safari Teil der Reise!
Nun sitzen wir nach einem leckeren Grillabend (Lenny hat leider auf den heißen Grillrost gefasst und sich die Hand verbrannt) am Lagerfeuer und genießen den fast leeren Campingplatz. Leider ist vorhin der Strom ausgefallen und wir haben kein fließendes Wasser. Das Licht ist mittlerweile wieder längere Zeit an. Aber das macht nichts.











Kurz vor 7 fangen wir an Frühstück zu machen, dann stehen Wolf und Lenny auch auf. Der neue Kühlschrank funktioniert auch nicht oder etwas anderes war das Problem. Es ist alles warm, besser wäre es gewesen alles draußen in der Kälte zu kühlen, da waren wenigstens statt der 19 Grad, die in unserem Kühlschrank herrschen, 9 Grad. Ich merke dass ich Muskelkater von der Nacht habe, so angespannt hab ich geschlafen.
Heute schaffen wir es 9 Uhr loszufahren! Juhu!
Die Straße nach Maun ist am Anfang sehr schlecht. Es gibt sehr viele Schlaglöcher, wir fahren oft auf der anderen Fahrbahn.
Immer wieder sehen wir auch Wasserlöcher oder überflutete Felder. Die Straße ist vermutlich durch das Wasser so kaputt. Immer wieder muss Wolf für Rinder, Esel, Pferde oder Ziegen, die am Straßenrand laufen bremsen.
Kurz vor Gweta halten wir beim Planet Baobab an, um uns die alten Giganten anzuschauen. Ursprünglich wollten wir gestern bis hier her fahren, um hier zu übernachten. Wolf gefällt der Campingplatz auch sehr gut.
Als wir an Gweta vorbei sind, wird die Straße etwas besser, allerdings gibt es trotzdem noch sehr viele Schlaglöcher, die man erst sehr spät sieht.
Ich bin immer nich nicht aufgewärmt und ärgere mich, dass ich keine lange Hose angezogen habe.
Der nächste Teil des Weges geht durch den Makgadikgadi Pans Nationalpark. Wir sehen sehr viele Zebras, Kühe, Pferde, einen Strauß, Warzenschweine und Esel. Hier ist die Straße besser als davor. Nach dem Nationalpark ist die Straße wieder super schlecht! Kurz danach passieren wir wieder eine Veterinärgrenze, nur die Autos, die in den Nationalpark fahren werden kontrolliert, wir dürfen durchfahren und unsere in Nata gekauften Lebensmittel behalten.
55km vor Maun wird die Strecke endlich etwas besser.
Nachdem wir im Audi Camp angekommen sind und uns einen Platz ausgesucht haben, gehen wir kurz über die Straße und kaufen etwas Holz für unser Lagerfeuer. Den Rest des Tabes verbringen wir auf dem Spielplatz des Camps und beim Vorbereiten unseres Schlafplatzes. Heute ist auch vorerst das letzte Mal Wäschewaschen angesagt!
Jetzt sitzen wir am Lagerfeuer und genießen den restlichen Abend.




Jetzt müssen wir noch mal zu Marios Garage fahren, da wir scheinbar zum ersten Mal den Auszug für unser Geschirr richtig zu gemacht haben, dafür haben wir leider keinen Schlüssel bekommen, nu is zu!
Mario war nicht da, aber seine Frau hat uns gleich geholfen. Der Mechaniker, der unseren Kühlschrank ausgetauscht hat, kam auch gerade zur Arbeit und hat uns das Schloss gleich abgeschraubt. Das ging alles recht schnell. Bezahlen mussten wir nichts, der Mechaniker hat ein bisschen was für die Kaffeekasse bekommen.
Und nun geht es in den Süden. Das nächste Ziel ist Nata. Wir haben viel hin und her überlegt, welche Strecke wir fahren sollen, ob wir durch den Nationalpark oder über Nata nach Maun und Okavango Delta fahren. Da die Strecke von Savute nach Maun sehr weit ist, entscheiden wir uns für den Weg über Nata und werden dort für eine Nacht die Zelte aufbauen und auch unseren Kühlschrank füllen.
Die Strecke geht fast nur geradeaus! Kurz vor dem Campingplatz Elephant Sands kommen wir noch mal an eine Desinfektionsstelle. Hier müssen alle Schuhe desinfiziert werden, Obst und Gemüse, Eier und alle anderen rohen Lebensmittel dürfen nicht mitgenommen werden. Damit soll eine Ausbreitung der Maul- und Klauenseuche verhindert werden.
In Nata geht es noch schnell ein wenig einkaufen, in der Bäckerei gibt es sehr leckere Kuchen. Dann fahren wir zur Pelican Lodge und dort gibt es Platz für uns auf dem Campingplatz. Wir bauen schnell Zelte und Tisch und Stühle auf, dann geht es direkt an den Pool zum Entspannen! Schön ist’s hier!
Zum Abendessen gibt es Nudeln mit Würstchensoße. Heute gehen die Kinder mal zur normalen Schlafenszeit ins Bett. Wir versuchen uns an den drei riesigen Stücken Feuerholz, aber es qualmt mehr als dass es gemütlich ist. Wir genießen den Abend trotzdem. Die wunderschöne Lodge mit unserm Campingplatz liegt leider an einer vielbefahrenen Straße, die gerade erneuert wird und zwar am Ende, sodass die LKWs erst über die Schotterpiste rattern und danach beschleunigen. Es klingt als ob Flugzeuge starten. Wir gehen pünktlich ins Bett.






Relativ schnell erreichen wir die Grenze nach Simbabwe. Der Busfahrer hatte uns schon die Aus- und Einreiseformulare zum Ausfüllen gegeben. Er sagte Kinder benötigen das Formular zur Einreise in Simbabwe nicht. Als wir am Schalter sind, erfahren wir, dass sie doch eins brauchen, jeder muss ein Visum beantragen. Ich frage den Herren, ob wir uns einen Kuli zum Ausfüllen leihen können, seine Antwort ist, dass er ihn ja selbst braucht und ich jemand anderen fragen soll. Als wir alles ausgefüllt hatten, dürfen wir uns aber wenigstens wieder vorn anstellen. Es dauert ewig bis die 4 Visa ausgestellt sind. Jedes Visum kostet 30 US Dollar oder 350 Pula, man sollte sich vorher also den Wechselkurs anschauen und ggf. Dollar mitbringen.
Dann geht es noch eine Stunde im Bus weiter bis wir endlich bei den Wasserfällen ankommen. Kinder unter 6 Jahren bezahlen keinen Eintritt. Wir bezahlen den Eintritt in Südafrikanischen Rand. Auch hier sollte man vorher schauen, welche Währung sich für den Eintritt am besten eignet. Vor dem Eingang überlegen wir, ob wir Regencapes leihen sollen oder nicht. Wir entscheiden uns dagegen, schließlich ist es warm und für den Notfall haben wir Badesachen dabei. Schon vor dem ersten Aussichtspunkt entscheiden wir uns um, Wolf läuft zurück zum Eingang und kauft 4 Regencapes. Eine sehr gute Entscheidung! Die Wasserfälle sind wirklich wahnsinnig groß. Je nachdem, wie man groß definiert (Länge, Breite, Höhe, Wassermenge), sind es die größten Wasserfälle der Welt.
Wir laufen die verschiedenen Aussichtspunkte ab, manche lassen wir aufgrund der schlechten Sicht und der Wassermassen, die durch den Wind auf uns wie Regen herunterprasseln, aus. Ganz am Ende kann man sich die Brücke nach Sambia ansehen, der Sprühregen lässt Regenbögen zwischen Wasser und Brücke erscheinen. Wahnsinnig viele Wassermassen kommen hier den Abhang herunter.
Auf dem Rückweg möchte ich noch auf dem Devils Walk, ein Rundgang, der zwischendrin kein Geländer hat. Man hat also ganz freie Sicht, wenn die Wassermassen nicht so stark sind, wie zur Zeit. Ich fühle mich wie im Starkregen, nur dass der Regen auch von unten kommt. Ich bin also klatschnass als ich wieder bei Wolf und den Kindern ankomme. Mein Handy wird gleich abgetrocknet, es scheint noch zu funktionieren.
Zum Mittag gibt es dann Sandwiches und wir können in Ruhe ein wenig trocknen. Das Mittagessen bezahlen wir in Euro.
Der letzte Punkt auf unserer ToDo Liste ist Die Brücke nach Sambia. Bei der Ausreise an der Grenze geben wir an, dass wir nicht ausreisen möchten, sondern nur auf die Brücke gehen möchten. Dazu bekommen wir einen Zettel auf dem steht, dass wir zu viert nur auf die Brücke möchten. Diesen müssen wir bei der Einreise wieder abgeben.
So waren wir heute auch eine Viertelstunde in Sambia. Von der Brücke aus kann man einen Teil der Fälle sehr gut sehen. Es lohnt sich auf jeden Fall diesen kleinen Abstecher zu machen.
Auf dem Rückweg sieht man auf der anderen Seite den Canyon durch den der Fluss dann weiter fließt, wirklich beeindruckend!
Dann geht es mit dem Bus wieder zurück in Richtung Botswana.
Unterwegs zeigt uns der Busfahrer noch einige Tiere. Eine riesige Herde Wasserbüffel steht direkt am Straßenrand! Jetzt fehlt uns für „Die großen Fünf“ (Elefant, Nashorn, Löwe, Büffel und Leopard) nur noch der Leopard.
Kurz vor dem Hotel entdecke ich einen Marabu. Wahnsinn wie groß die Tiere sind!









Nach dem Frühstück haben wir einen Termin in Marios Garage, er soll sich unseren Kühlschrank ansehen. Der Weg ist etwas abenteuerlich. Zuerst passieren wir einen Unfall zwischen einem Bullen und einem 1er Golf. Das Tier sah nicht gut aus, der vordere Teil vom Golf auch nicht. In Kazungula angekommen suchen wir nach Marios Garage, die Adresse bei Google ist leider seine alte Werkstatt, aber Durchfragen und ein Schild helfen uns die richtige Werkstatt zu finden.
Mario hat seine Wurzeln in Italien, ist aber im Alter von 3 Jahren bereits nach Afrika gekommen. Er hatte uns gestern schon erwartet, allerdings waren wir da ja noch auf dem Weg nach Kasane.
Er schaut sich den Kühlschrank an und beschließt ihn einfach auszutauschen, am Flughafen sind zwei andere Autos von Britz, da kann einer ausgebaut werden. Erik, einer seiner Mitarbeiter soll mit uns zum Flughafen fahren, dann können wir das dort gleich umbauen.

Irgendwie kommt Erik nicht. Nach einiger Zeit kommt Mario mit der Information zurück, dass Erik wohl einen Kater hat uns nicht kommen kann. Er ist ganz schön sauer. Marios Frau fährt mit einem anderen Mitarbeiter los, um den Kühlschrank zu holen. Wir kümmern uns in der Zwischenzeit um erneutes Geld holen.
Der Kühlschrankumbau geht dann recht schnell. Allerdings muss man die Reparaturen selbst bezahlen und bekommt das Geld erst am Ende der Reise zurück. Das ist ein Grund, warum wir nicht alle Reparaturen machen lassen. Mein Fensterheber geht leider nicht, nur Wolf kann mein Fenster öffnen. Die Reißverschlüsse am Zelt sind auch nicht in Ordnung und unsere Windschutzscheibe pfeift, sie ist zwar neu, wurde aber scheinbar nicht richtig eingeklebt.
Aber der Kühlschrank ist erstmal das wichtigste.
Jetzt haben die Kinder sich ein wenig Pool wirklich verdient.
Auf dem Weg zum Zimmer sehen wir sehr viele Leute insbesondere Hotelangestellte auf der kleinen Holzbrücke stehen, schnell wird klar, dass sie ein Tier beobachten. Eine riesige Schlange. Was für eine es genau ist, wissen wir nicht, jemand sagt eine Python.
Am Nachmittag fahren wir das erste Mal in den Nationalpark. Die Kinder zahlen keinen Eintritt, das Auto kostet 50 Pula und wir bezahlen jeder 120 Pula. Wir nehmen den Weg am Wasser entlang und müssen auch zum ersten Mal den Vierradantrieb einschalten. Wolf hat sichtlich Spaß beim Fahren.
Wir sehen soooo viele Elefanten! Sie sind überall. Einige baden im Wasser, andere stehen direkt neben unserem Auto. So nah, dass ich einmal wirklich froh bin, als wir vorbei sind. Hätte ich meinen Arm aus dem offenen Fenster gehalten, hätte ich den Elefanten anfassen können. Das war schon sehr aufregend. Im Fluss baden einige Flusspferde.
Was wirklich schade ist, dass scheinbar normale Autos weniger sehen dürfen als die Safari Autos. Selbst wenn man vermeintlich in der ersten Reihe steht, finden die Guides meist einen Weg sich noch davor zu stellen. Wir finden man sollte den Tieren auch ein wenig Raum geben und zum beobachten nicht super dicht heran fahren, wenn es sich vermeiden lässt.
Die River Route können wir aufgrund des Wasserstands nicht bis zum Ende fahren, da wird es dann doch zu feucht. Aber am Ende der Strecke stehen sehr viele Autos und Boote. Wir fragen ein anderes Auto, was es dort zu sehen gibt (die Guides braucht man hier nicht fragen, da gibt es keine Antwort), scheinbar gibt es Leoparden zu sehen, wir versuchen eine Zeit lang etwas zu entdecken, aber ohne Erfolg. Wir erfahren später, dass er wohl sehr versteckt und sehr weit oben lag.
Lenny entdeckt auf dem Weg zum Ausgang noch eine Giraffe.
Aber der kurze Ausflug in den Nationalpark hat sich auf jeden Fall gelohnt!











Unterwegs treffen wir immer wieder Rinderherden auf der Straße. Unser erster Halt ist die Grenze. Die Ausreise geht schnell. Wir steigen ins Auto ein, fahren ein Stück, dann füllt Wolf noch das Ausreiseformular für das Auto aus und fahren über eine lange Brücke zur Einreise nach Botswana. Auf dem Weg fahren wir noch durch ein Desinfektionsbecken, das Auto sieht jetzt allerdings nicht wirklich sauberer aus. Naja, vielleicht ist das mittel braun. Es ist nicht viel los und wir sind schnell dran. Erst bekommen wir unsere Stempel, dann wird geprüft, ob die Kinder unsere sind. Im Pass stehen die Eltern nicht mit drinnen, aus dem Grund wird eine internationale Geburtsurkunden benötigt. Diese haben wir zum Glück zwei Tage vor Abreise noch beim Standesamt am Geburtsort der Kinder für 10 Euro pro Urkunde ausstellen lassen.
Am Ende fragen wir uns doch ein wenig warum, denn die Dame an der Einreise lässt sich wirklich alles noch mal genau erklären. Am Anfang verstehe ich gar nicht, was sie meint, da alle Informationen auf der Urkunde stehen, aber wir erklären ihr geduldig alles. Danach muss das Auto noch angemeldet werden, dafür werden einige Namibia Dollar fällig.
Als alles unterschrieben und abgestempelt ist, geht es wieder ins Auto. Wir kommen an ein Stoppschild und fragen uns, ob wir anhalten müssen oder nicht, niemand steht da und das nächste Häuschen wäre das für die Einreise, aus dem kommen wir ja gerade… Also fahren wir weiter. Unser Auto wird nicht kontrolliert. Wir haben vorher gelesen, dass Obst und Gemüse nicht eingeführt werden darf. Das hatten wir auch extra nicht dabei.
Nach einigen hundert Metern, wir dachten, dass wir schon alle Stationen „abgearbeitet“ haben, kommt noch ein Stoppschild mit einem kleinen Häuschen. Wolf geht rein. Er musste uns in irgendeine Liste eintragen. Weiter geht‘s.
Unsere ersten Kilometer in Botswana fühlen sich auch wirklich gleich anders an. Eine Gruppe Affen läuft vor dem Auto über die Straße. Ein kleines Stück weiter, die zweite Gruppe Affen. Die Kinder bemerken, wie die kleinen Affen alle von den Eltern auf dem Rücken oder am Bauch getragen werden.
Wieder ein paar Kilometer weiter stehen mehrere Elefanten direkt am Straßenrand! Wir sind beeindruckt.


Nach einem ganzen Stück Weg entdecken wir endlich unsere Unterkunft. Daneben gleich ein Supermarkt mit Geldautomat. Wir beschließen zuerst dorthin zu fahren. Der Geldautomat funktioniert mit keiner unserer Karten. Wir erfahren, dass der nächste Automat im nächsten „Einkaufszentrum“ ist, nicht viel weiter. Dort fahren wir hin. Wir probieren wieder einen Automaten, der nicht funktioniert, dann gehen wir zur nächsten Bank. Hier können wir jedes Mal nur 700 Pula abholen, was knapp 60 Euro sind. Also wagen wir einen zweiten Versuch. Schwups ist die Karte sofort im Automaten verschwunden, auf dem Bildschirm erscheint die Meldung, dass der Automat gewartet wird. Karte weg.
Die Bank hat zum Glück noch offen, sodass Wolf sofort rein geht. Ich bleibe mit den Kindern am Automaten, falls sich etwas tut. Nach 10 Minuten gehen auch wir in die Bank. Der Automat funktioniert mittlerweile wieder für andere, die Karte ist immer noch verschwunden.
Nach einer knappen Stunde warten, die Bank hat mittlerweile schon geschlossen, kommt noch eine Touristin und berichtet vom selben Problem. Kurz darauf bringt ein Bankangestellter die Karte. Leider nicht unsere, sondern die der Dame. Wir warten also weiter, der Automat muss noch einmal geöffnet werden. Dann die gute Nachricht, die Karte ist wieder da!
Im Hotel prüfen wir gleich die Kontobewegungen. Bisher gab es nichts auffälliges. Der Tag ist mittlerweile fast zu Ende und wir freuen uns über das Abendessen im Hotel. Hier sind die Preise wirkliche Touristenpreise. Essen und Getränke waren in Namibia auch nicht günstig, aber okay.
Heute haben die Kinder ihr eigenes Zimmer (und wir auch). Wunderbar. Lenny kommt auch erst zum Ende der Nacht in unser Bett gekrochen.
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