define('DISALLOW_FILE_EDIT', true); define('DISALLOW_FILE_MODS', true); Madrid – 4-Berliner Reisen https://4-berliner.de Tue, 27 Aug 2024 21:49:25 +0000 de hourly 1 https://wordpress.org/?v=6.8.8 137562944 Mit dem Zug nach Barcelona https://4-berliner.de/mit-dem-zug-nach-barcelona/ https://4-berliner.de/mit-dem-zug-nach-barcelona/#respond Sat, 24 Aug 2024 23:22:00 +0000 https://4-berliner.de/?p=3779 Das Frühstück haben wir an diesem Morgen verschlafen, sodass wir unser Gepäck ins Schließfach steckten und uns auf die Suche nach einem Frühstück begaben. Leider passierte beim Verstauen des Gepäcks ein kleines Unglück: Wolf blieb mit dem Fingernagel hängen und verletzte sich. Wir verarzteten noch schnell seine Wunde, während Charlie und Lenny in der Zwischenzeit die Chillout-Area des Hostels erkundeten.

Nur eine Straße weiter fanden wir ein kleines Café, in dem wir uns einen Platz suchten. Wir bestellten Pan Rustico con Tomate und erhielten ein getoastetes Baguette, ein Schälchen mit geschältem Tomatenmus und eine kleine Schale Olivenöl. Es schmeckte gar nicht schlecht.

Danach holten wir unser Gepäck und machten uns auf den Weg zum Bahnhof. Unterwegs entdeckten wir einen viel kürzeren Weg, den wir am Vorabend hätten nehmen können. Der Bahnhof wurde gerade umgebaut, sodass wir leider nicht durch den kleinen Dschungel laufen konnten, der uns ins Auge gefallen war, aber er sah trotzdem toll aus.

Zunächst ging es durch die Sicherheitskontrolle, danach machten wir uns auf den Weg zum Gleis. Als wir kurz davor waren, entdeckten wir schon die sehr lange Schlange, in die wir uns einreihen mussten, um unsere Sitzplatzreservierung vorzuzeigen. Erstaunlicherweise ging es jedoch recht schnell. Der Mitarbeiter, der unsere Tickets kontrollierte, teilte uns mit, dass wir wegen der Krücken beim nächsten Mal nicht in der Schlange warten müssten, sondern einfach vorgehen könnten.

Nach einer kurzweiligen, dreistündigen Zugfahrt kamen wir schließlich in Barcelona an. Noch ein paar Stationen mit der Metro und dem Bus trennten uns von unserer Unterkunft. Was wir nicht wussten: Wenn man die Verkehrsmittel wechselt, muss man ein neues Ticket kaufen. Letztendlich wären wir mit einem Uber fast günstiger und schneller gewesen.

In unserer Unterkunft angekommen, bezogen wir unser Zimmer, und die Jungs sprangen sofort in den Pool – die Freude war riesengroß.

Wir schrieen unsere Freunde, die ein Airbnb im selben Viertel hatten, und kündigten an, dass wir bald zu ihnen aufbrechen würden. Zuvor wollten wir jedoch noch schnell neue Pflaster für Wolf kaufen und ein paar Getränke für den Abend besorgen. Leider stellte sich „schnell“ als kompliziert heraus. Wir gingen ins nahegelegene Einkaufszentrum, um dort den Supermarkt zu finden. Zu unserem Ärger gelangte man mit den Aufzügen, die mitten im Gebäude standen, nicht in die untere Etage. Nach einer gefühlten Ewigkeit und mehreren Nachfragen bei Verkäufern fanden wir schließlich den Weg und entkamen dem Labyrinth. Doch der nächste Irrgarten wartete schon auf uns: Der Supermarkt entpuppte sich als Megamarkt, was für kurze oder langsame Beine definitiv nichts war.

Nachdem wir uns mit Getränken eingedeckt hatten, riefen wir ein Uber. Allerdings war es mittlerweile schon so spät, dass es mitten am Samstagabend nicht mehr möglich war, eines zu bekommen. Also bestellten wir stattdessen ein Taxi. Der Fahrer war sehr freundlich und hörte gerade den Anstoß des Spiels Barça gegen Bilbao im Radio. Lenny trug sein Barça-Messi-T-Shirt, und so kamen wir schnell ins Gespräch. Der Fahrer erzählte uns, dass er in der Gegend, in der er uns umherfuhr, aufgewachsen sei und Barça sehr gern möge. Spanischer Fußball im Radio ist allerdings schwer verständlich, da die Kommentatoren unglaublich schnell und emotional sprechen. Trotzdem konnte man gut mitverfolgen, was auf dem Spielfeld passierte. Immer wieder fielen Spielernamen, sodass wir zumindest grob wussten, wo sich der Ball gerade befand. Lewandowski, der im Sturm spielte, wurde oft erwähnt. Die Jungs erkannten viele weitere Namen und erklärten uns die möglichen Spielzüge. Leider dauerte die Fahrt nur knapp zehn Minuten.

Im Garten bei Nicole und Frank wartete eine kleine Oase auf uns. Die Jungs sprangen erneut in den Pool, während wir den Abend mit Quatschen und leckeren Tapas verbrachten – einfach herrlich! Gegen 1 Uhr fragte Charlie schließlich, warum auf Franks iPad 01:10 Uhr stand. Er konnte kaum glauben, dass es tatsächlich schon so spät war. Wir fielen daraufhin alle total müde in unsere Betten.

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Madrid – der zweite, sehr kurze Besuch https://4-berliner.de/madrid-der-zweite-sehr-kurze-besuch/ https://4-berliner.de/madrid-der-zweite-sehr-kurze-besuch/#respond Fri, 23 Aug 2024 23:44:00 +0000 https://4-berliner.de/madrid-der-zweite-sehr-kurze-besuch/ Am Morgen war es nicht einfach, ein Uber zu bekommen. Franzi fährt uns zum Busbahnhof in Lissabon, sodass wir noch ein wenig Zeit zusammen haben. Wir fahren noch einmal über die Brücke 25 de Abril und sehen Cristo Rei vom Auto aus – eine kleine Sightseeingtour durch Lissabon also.

Da wir noch Zeit haben und ein wenig Hunger verspüren, geben wir unser Gepäck ab und schlendern durch das Zentrum. Charlie entdeckt eine Taco Bell-Werbung. Ausnahmsweise essen wir dort zu Mittag und denken an unseren Urlaub in Texas vor einem Jahr.

Danach geht es zum Bus. Der Bus ist sehr leer, und wegen meiner Krücken dürfen wir als Erste einsteigen. Unsere Plätze sind fast ganz hinten. Nachdem alle eingestiegen sind, kommt der Busbegleiter und sagt uns, dass wir die hinteren Plätze nach Belieben belegen können. So konnte ich ganz hinten in der Mitte sitzen und mein Bein ausstrecken.

Wir fahren wieder über die Brücke aus Lissabon. Dabei sehen wir Arbeiter, die etwas aus dem Watt holen. In Portugal gibt es auch Flamingos, die wir in großen Scharen vom Bus aus beobachten können.

Bei unserer ersten Pause kaufen wir uns noch ein letztes Mal Pastéis de Nata. Wir machen später eine zweite Pause. Trotz eines ab und zu meckernden Babys vergehen die sieben Stunden Fahrt recht schnell.

In Madrid angekommen, versuchen wir uns am Bahnhof zurechtzufinden. Irgendwann sind wir draußen und finden den Weg zu unserem Hostel. Es gibt noch ein kleines Abendessen, bevor die Kinder ins Bett gehen.

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Vamos! Madrid, wir kommen! https://4-berliner.de/vamos-madrid-wir-kommen/ https://4-berliner.de/vamos-madrid-wir-kommen/#respond Wed, 14 Aug 2024 23:57:00 +0000 https://4-berliner.de/vamos-madrid-wir-kommen/ Der Wecker klingelt um 6:30 Uhr, und kurz nach acht fährt unser Zug nach Madrid los. Unser Gepäck ist in einzelnen Gepäcktaschen organisiert, sodass das Ein- und Auspacken relativ schnell geht und wir alles, was wir suchen, problemlos finden.

Da wir die Sitzplatzreservierungen gestern im Zug bereits erledigen konnten, sind wir etwas entspannter. Vor der Reise haben wir uns immer gefragt, wie es ist, wenn man ohne Reservierung in den Zug einsteigt. Jetzt wissen wir, es geht nicht. Wie am Flughafen werden die Tickets vor dem Betreten des Bahnsteigs kontrolliert. Wer keine Reservierung hat, muss sich an die Seite stellen. Als ich unsere Tickets vorzeige, sagt die Dame: „Interrail? Dann bitte dort links hinstellen.“ Ich zeige ihr schnell noch unsere Reservierungen, und wir dürfen durch. Kurz vorher hatte ich geschaut, wo unsere Plätze sind. Wir haben zwei Plätze in Wagen 8, die in der Nähe voneinander sind, und jeweils einen Platz in Wagen 5 und Wagen 1. Ich denke, das liegt an der kurzfristigen Buchung, denn auf dem Rückweg haben wir zusammenhängende Plätze. Wir fragen, ob es möglich wäre, die Plätze zu tauschen, und werden an den Manager verwiesen, der jedoch noch mit anderen wichtigen Dingen beschäftigt ist.

Kurz vor der Abfahrt sprechen wir mit ihm. Als er erfährt, dass wir bis nach Madrid reisen, atmet er tief durch. Wir einigen uns darauf, dass wir in Wagen 8 bleiben und immer wieder schauen, welche Plätze frei sind.

Das klappt fast die gesamte Strecke sehr gut. Lenny tauscht seinen Platz mit zwei jungen Frauen, die gern nebeneinander sitzen möchten, und bekommt dafür einen Einzelplatz hinter Charlie – perfekt! Wolf und ich haben immer mal wieder neue Plätze, sitzen aber ab Barcelona zusammen und in der Nähe der Jungs und bangen an jedem Bahnhof, dass die Reihe frei bleibt. Es klappt.

Unser Weg führt uns über den Fluss von Avignon vorbei an kleinen Burgen, riesigen Feldern mit Kirsch- und Olivenbäumen, Erdbeerplantagen und Maisfeldern. Bei Montpellier ist dann auch das Meer zu sehen. Danach folgen Salzflächen, und irgendwann kommen riesige Weinfelder dazu. Die Landschaft ist typisch mediterran – ganz anders als die letzten Tage, aber ebenfalls wunderschön. Nach Barcelona wird die Landschaft recht karg und erinnert fast an eine Mondlandschaft, doch irgendwann wird sie wieder grüner. Das Beste am Zugfahren ist, dass auch Wolf die Aussicht genießen kann.

Am Bahnhof angekommen, wollten wir gleich die Reservierungen für unseren Zug nach Portugal machen. Der Herr am Schalter schaute nach und teilte uns mit, dass wir in knapp einer Woche Plätze haben könnten. Da uns das zu spät war, entschieden wir uns, später einen Bus zu buchen.

Weiter ging es mit Bahn und Bus zum Hotel. Das, was wir bisher von Madrid gesehen haben, ist sehr gepflegt und sauber und hat uns gut gefallen.

Von der Busstation mussten wir noch ein paar Meter laufen. Beim Blick in eine Gasse fielen uns die vielen Wimpel auf, und es sah aus, als hätten die Restaurants in der Straße Bars vor ihren Türen aufgebaut. Es kam auch Musik aus dieser Richtung.

Im Hotel angekommen, liefen wir als Erstes vom Zimmer zum Pool. Die Jungs erfrischten sich ein wenig, und wir besorgten im Supermarkt ein paar Getränke und Snacks.

Zum Abendessen wollten wir in Richtung der geschmückten Straße laufen. Es stellte sich heraus, dass tatsächlich ein Fest stattfand. Die meisten Bars auf den Straßen boten allerdings nur Getränke an. An einer Bar sprachen wir kurz mit dem Besitzer und entschieden uns, dort Pommes zu essen. Er war sehr nett, und wir unterhielten uns ein wenig. Er erklärte uns, dass das Fest schon ein paar Tage andauere und noch bis zum Wochenende gehe. Es ist ein typisches Fest in Madrid um den 15. August zu Mariä Himmelfahrt und heißt „Virgen de la Paloma de Madrid“. Anschließend wollten wir noch die umliegenden Straßen erkunden. Das Fest ist riesig. Unterwegs sahen wir viele Essens- und Getränkestände, Schießbuden, einen Bingostand, Pfeilwerfen und einen Stand, bei dem man Tore schießen musste. Die Jungs wollten das gern ausprobieren. Einen Treffer gab es, und dafür erhielten wir drei Punkte. Ab sechs Punkten konnte man etwas gewinnen, aber was genau, war uns nicht ganz klar.

Irgendwann wollten die Kinder zurück ins Hotel, und wir machten uns auf den Weg dorthin. Die Kinder machten sich bettfertig, während wir noch eine Runde über das Fest schlenderten und die kleine Bar erneut besuchten. Der Besitzer erkannte uns sofort wieder und fragte nach den Jungs.

Als es schließlich für die Krücken zu voll wurde, machten auch wir uns auf den Weg zurück und ließen den tollen Abend mit einem kleinen Spaziergang ausklingen.

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