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Auf nach Borneo

29. September 2017

Als ich aufwache, habe ich ein komisches Gefühl und schaue schnell auf die Uhr des Handys. Heute geht es mit dem Flieger nach Borneo, tausend Gedanken rasen durch meinen Kopf, dann realisiere ich die Zahlen auf dem Handydisplay 04:31. Oh nein, schnell das Licht an gemacht und alle mit dem Satz geweckt: “ Guten Morgen, das Taxi steht seit einer Minute unten bereit, das heißt aufstehen, anziehen und runter.“

(Gut, dass alles gepackt war, die Hotelrechbung bereits bezahlt und für die Fahrt genug Puffer eingeplant waren.)

7 Minuten später klopfte es an der Zimmertür. Unser Telefon war scheinbar nicht richtig aufgelegt, sodass sie uns nicht wecken konnten. Mein Wecker war gestellt, allerdings auch das Klingeln am Wochenende deaktiviert 😉 Nun gut, 15 Minuten Zeitverlust ist durchaus zu verkraften.

Der Taxifahrer flog zum Flughafen. Achterbahn auf nüchternen Magen ist nicht zu empfehlen. Vor Geschäftsreisen schlafe ich immer schlecht, weil ich Angst habe, dass der Wecker nicht klingelt. Im Urlaub braucht man das aber auch nicht, zum Glück planen wir da mehr Zeit ein als ich für den 6:20 Uhr Flieger in Berlin.

Unsere Ankunft am Flughafen war VOR der geplanten Ankunftszeit! Wahnsinn! Das alles ohne ein Murren der Kinder, sie waren so perplex, dass sie sich einfach wie kleine Roboter angezogen haben bzw. mitgemacht haben. Toll!

Im Flughafen mussten wir noch unsere Bordkarten ausdrucken, aber das kannten wir schon vom ersten Flug. Dann noch kurz Gepäck abgeben, dann gibt es Frühstück. Ähmmmm, halt… doch nicht. Hier in Penang muss man auch noch seinen eigenen Kofferaufkleber ausdrucken, und das alles so früh am Morgen! 


Bei der Abgabe des Koffers wurden wir gefragt, ob wir eine Powerbank dabei haben. Offensichtlich darf so etwas nur ins Handgepäck. Wieder was gelernt.

Im Flugzeug gab es dann vorbestelltes Essen, leider nicht das, was wir bestellt hatten. Es gab warme Wraps mir undefinierbarer Füllung. Schon der Geruch aus den vorigen Reihen drehte bei uns beiden den Magen um.

Der Stress hat sich in jedem Fall gelohnt! Nach dem Frühstück im Hotel ging es in den Pool.


Natürlich wollten wir auch ein wenig von der Stadt sehen. Wir liefen am der Waterfront entlang. Kuching war uns von Anfang an sympathisch. Klein und ruhig, aber dennoch eine größere Stadt! 


Mit einem kleinen Boot ging es auf die andere Seite des Flusses, um das Fort, was wir von der anderen Seite gesehen hatten, zu besuchen.


Frances wollte gern zum Sunday Market, der komischerweise Freitag startet und Sonntagmittag schon wieder schließt. Im Reiseführer stand, dass der Markt Samstag erst 17 Uhr öffnet. Tatsächlich waren aber viele Stände schon geschlossen als wir angekommen sind.

Der Ausflug hat sich trotzdem gelohnt. Wir haben sehr leckere Rambutan gegessen!


Unser Plan dort zu essen ging leider nicht auf. Also mit dem Taxi zurück zum Hotel. Gut, dass es eine Taxistand gibt. Leider kein einziges Taxi weit und breit. Nach einer ganzen Weile vergeblichen Wartens sprach uns ein Mann an, in wir auf ein Taxi warten und wohin wir wollen. Sein Vorschlag er konnte uns auch fahren. Das tat er auch. Es war eine sehr nette Fahrt und auch ein sehr interessantes Gespräch. Er ließ uns vor dem Hotel raus. Es gibt wirklich noch uneigennützige Menschen!

Vor unserem Hotel sollte am Abend eine Straße für das Moon Festival gesperrt werden. Dort wollten wir nun endlich etwas essen! Das traf sich sehr gut, denn es gabdort sehr viel leckeres Essen!


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