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Es geht nach Barcelona!

6. Mai 2018

3:40 Uhr, jetzt schaue ich das letzte Mal auf den Wecker und stehe einfach auf. Geschlafen habe ich immer mal ein kleines bisschen, aber nicht erholsam.Nachdem ich im Bas fertig bin, werden die Kinder aus dem Bett geholt und auf die Couch zum Anziehen gesetzt. Lenny hat sogar auf der Toilette weitergeschlafen. Charlie wollte beim Wecken wissen, was los ist. Als er das Wort Flugzeug hört, ist er hellwach und zieht sich ratzfatz an. Die Kinder fahren mit Mutti und Timo im Auto zum Flughafen. Wolf und ich nehmen die Bahn.

Wir waren so gut in der Zeit, dass wir nicht die S-Bahn nehmen müssen, sondern mit der Regionalbahn fahren können. Nach 20 Minuten sind wir da.

Die anderen Vier machen noch einmal Bekanntschaft mit der charmanten Berliner Freundlichkeit als Sie etwas später als abgegeben beim Park & Ride ankommen. Sie sind zu spät, ich weiß nicht, ob ich Sie noch zum Flughafen bringen kann. Er konnte…

Die Sicherheitskontrolle meistern auch die beiden kleinen mit Bravur und Schnelligkeit!

Gut, dass wir am Vorabend noch fleißig unsere Cremes und Flüssigkeiten sortiert und umgefüllt haben. Vor uns wurde wieder diskutiert, ob die Dame eine 0,5 Liter Wasserflasche, in der nur noch ein kleiner Schluck war, mitnehmen darf. Natürlich nicht, die Regel ist Container nicht größer als 100ml.

Wir waren gut vorbereitet!

Nun stand aber fast schon das nächste kleine Abenteuer bevor, Ryan Air und Handgepäck. Da ich am Mittwoch beruflich schon mit Ryan Air in Köln war, waren wir recht gut vorbereitet. Als nicht Premium Kunde darf man ein kleines Handgepäck und ein normales Handgepäck mitnehmen (Premium 2 normale, meine ich). Das normale Handgepäck ist zum Beispiel eine Reisetasche oder ein Rollkoffer. Beim Einsteigen am Gate bekommt der Koffer eine Banderole und muss dann auf dem Weg zum Flugzeug auf einen Gepäckanhänger gelegt werden. Der Koffer fliegt im Frachtraum mit. Nachteil ist, dass er am Zielflughafen auch am Gepäckband abgeholt werden muss.

Während des Fluges waren die Kinder mit Zeitungen, iPad und iPhone versorgt. Diese darf man bei Ryan Air den kompletten Flug über benutzen.

Nachdem alle Gepäckstücke eingesammelt waren, stellte sich die Frage, wie wir in die Stadt fahren werden. Wir hatten vorher recherchiert und einen öffentlichen Bus für 1 Euro pro Person mit dem T10 Ticket (für 10 Fahrten mit den öffentlichen Verkehrsmitteln) gefunden. Allerdings dauert dieser auch etwas länger als der Autobus in die Stadt. Wir entschieden uns kurzfristig für den Autobus, man zahlt 5,90 Euro pro Person und ist in 35 Minuten in der Stadt. Vom Endbahnhof können wir mit der Metro zu unserer Unterkunft fahren.


Da wir erst am Nachmittag in unser Appartement können, beschließen wir ohne Gepäck erst mal in der Nähe etwas zum Mittag zu essen. Wir bekamen eine Empfehlung für ein Einkaufszentrum ganz in der Nähe. Ein nettes Restaurant hätte uns auch gefallen, am Sonntag haben viele Restaurants und Läden aber nicht offen. Der Weg wurde immer länger und unterwegs fanden wir raus, dass das Einkaufszentrum am Sonntag doch nicht geöffnet hat. Außerdem musste sich die Reisegruppe noch mit der Navigation einspielen.

Nach einem kleinen hin und her entschieden wir uns zu einem Einkaufszentrum in der Stadt zu fahren. Weg war zwischendurch nicht so einfach, da haben uns die Google Karten einen kleinen Streich gespielt 😉

Mama und Wolf haben aber ganz tapfer die beiden Kinder getragen!

Was wir feststellen mussten, Restaurants in Stadtnähe sind extrem teuer. Wir sind allerdings auch Berliner Preise gewöhnt. Bevor wir uns entschieden haben, sahen die Kinder einen kleinen Stand an dem Sie selbst bzw. die Eltern ein Auto per Fernsteuerung durch das Einkaufszentrum navigieren konnten. Feuerwehrmann Sams Jupiter und das Batmobil waren auch verfügbar. Also dürften die Kinder ein wenig Spaß haben. Danach gab es ein All you can eat bei ???. Das Essen war nichts besonderes, aber dennoch ganz lecker.

Als wir fertig waren, war der Himmel auch schon viel blauer und die Sonne schien. Wir genossen es ein Weilchen am Hafen zu sitzen und es gab sehr viele Möwen zu beobachten. Wir waren alle ziemlich kaputt, das frühe Aufstehen zehrte ganz schön. Als endlich die Whatsapp Nachricht von der Unterkunft kam, waren wir alle sehr froh.

Unsere Unterkunft lag in Poblenou. Gegenüber gab es einen Spätkauf und wir deckten uns mit Nudeln, Soße, Getränken und Chips für den Abend ein.

Die Unterkunft selbst war sehr modern eingerichtet, auf dem Dach gab es einen kleinen Pool. Timo und ich waren schnell die Einkäufer der Reisegruppe, Mama und Wolf gingen schon mal mit den Kindern an den Pool.

So ließen wir den Nachmittag ganz entspannt bei tollem Wetter auf dem Dach ausklingen.

Nach dem Abendessen fielen die Kinder kaputt ins Bett und wir planten die nächsten Tage.

Wir hatten alle schon ein paar Ziele auf unserer Wunschliste und die meisten Sehenswürdigkeiten gefielen uns allen. Was ein bisschen Planung erforderte, waren Ziele, wie die Sagrada Familia oder Camp Nou. Dort mussten Tickets gekauft werden, damit wir uns nicht mit den Kindern an langen Schlangen anstellen müssen. In der Unterkunft konnten wir die Eintrittskarten ausdrucken lassen.

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