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Mit dem Flixbus (fast) in die Heimat

8. Juni 2018

Nachdem wir in Südamerika das Reisen mit dem Bus ausgiebig genutzt und auch genossen haben, werde ich heute zum ersten Mal in Deutschland und mit dem einem Überlandbus reisen. Bisher haben wir eher auf Auto oder die Bahn gesetzt, ich bin gespannt, was mich erwartet und werde berichten!

Es geht vom ZOB in Berlin nach Madgeburg. Am ZOB angekommen – nachdem die Ringbahn mal wieder alles für ihren Ruf getan hat – suche ich eine Anzeigetafel, damit ich weiß von welchen Bahnsteig der Bus abfahren wird.

Gleis 19, das befindet sich etwas versteckt hinter einer Baustelle, aber es gibt etwas Schatten, das ist gut.

Mein Ticket habe ich bereits online gekauft und in der Flixbus App wird es auch direkt angezeigt. Ich muss mich also nicht mehr an der meterlangen Schlange des Flixbusschalters anstellen.

15 Minuten früher soll man am dort sein. Genau zu der Zeit erreich mich auch eine Pushnachricht von Flixbus.

Vom Bus noch keine Spur, aber es kommen immer wieder Busse in den Bahnhof gefahren.

Der Bus kommt und alle stürmen zur vorderen Tür. Denkste! Erst die Koffer und dann wird hinten eingestiegen. Beim Einsteigen lernt man so einiges.

Von kaputten Handys werden keine Tickets gescannt, die junge Dame kommt aber trotzdem mit. Anders verhält es sich bei einer reisewilligen, die scheinbar ein Raubtier dabei hat, Tiere werden nicht transportiert. Der Busfahrer schlägt ihr vor die Katze einfach im Gebüsch aus der Transporttasche zu lassen, es wird sich schon jemand für das Tier finden 😉 Auch Koffer kommen in jedem Fall in den Kofferraum.

16:58 Uhr sitzen alle, jetzt kann es losgehen.

Zu Beginn gibt es eine Ansage, dass man sich anschnallen soll, es Getränke und Snacks beim Fahrer gibt. Diese sollen passen bezahlt werden. Außerdem gibt es WLAN, das probiere ich gleich mal aus.

Beim ersten Versuch erreiche ich leider nur das WLAN des Busses neben uns, einige Minuten später klappt es. Die Beinfreiheit ist in Ordnung. Beim nächsten Mal suche ich mir einen Platz ohne Fensterteilung.

An sich gestaltet sich die Fahrt gut, allerdings gibt es ein paar Manöver auf die ich gern verzichtet hätte. Rasen durch Baustellen und sehr rasante Spurwechsel bei denen mindestens die Hälfte der Schlafenden aufwacht ist wirklich unnötig und gefährlich. Ich frage mich auch immer noch wann der Busfahrer Snacks verkauft, ich hoffe nur bei den Stopps!

Heute nun geht es zurück in die Hauptstadt, auch wieder mit Flixbus. Der Bus ist diesmal von mein Fernbus und die Fahrt wird durch das Reisebusunternehmen Schmidt aus Wolfenbüttel durchgeführt. Da werden Erinnerungen an frühere Klassenfahrten wach!

Die komplette Fahrt hat mich knapp 15 € gekostet, dabei hatte ich die Option klimaneutral fahren ausgewählt.

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