Afrika | Botswana

Kühlschränke, Bankautomaten und eine Flussfahrt

27. Juni 2018

Nachdem unser Kühlschrank noch immer nicht geht, beschließen wir nach dem Frühstück zu Britz zu fahren, um ihn reparieren zu lassen. Dort angekommen empfängt uns Mr. Rainy schon vor der Tür. Wir müssten damit zu einem Spezialisten, er ruft ihn kurz an. Na das kann ja dauern, dachten wir, keine zwei Minuten später stand er neben uns, er war zufällig in der Gegend. Ergebnis war, aber dass wir zu ihm in die Werkstatt kommen müssen.

Wolf bringt die Kinder und mich zum Camp und wir gehen an den Pool. Er fährt in die Werkstatt.

In der Zwischenzeit am Pool ein lautes Geschrei, weil Lenny auf eine Wespe getreten ist. Natürlich sind alle Arzneimittel im Auto bei Wolf. Charlie hat auch schon seit gestern ein dickes Auge, weil er von einer Mücke gestochen wurde.

Auf dem Weg zur Bar, um etwas zum behandeln zu holen, sehen wir Wolf auf den Campingplatz fahren. Schnell den Insektenstift drauf (unter lautem Protest, weil der Stift die Verbreitung des Gifts durch Hitze stoppt), danach ist alles gut.

Nun noch schnell Mittagessen und dann einkaufen, tanken und Geld holen.

Dass wir nicht so ein Glück mit dem Geld holen haben, wissen wir ja schon, aber diesmal ist die Schlange mega lang. Wir entscheiden zuerst zu tanken und dort zum Geldautomaten zu gehen. Schlechte Idee, beide Automaten sind außer Betrieb. Dann noch mal zurück zur langen Schlange. Wolf stellt sich an, 15 Minuten und er ist noch immer nicht dran, es ging nur noch ein Automat und an dem kann man auch Überweisungen machen. Wolf hat die Nase voll nachdem einige vor ihm kein Geld bekommen haben. Das nächste Ziel ist der Automat an der Shell Tankstelle, wenn der nicht geht, fahren wir heute doch nicht mit dem Boot.

Auch Out of Service. Nun gut! Wolf erklärt dem Bootsfahrer das Problem. Gemeinsam fahren wir zu einer Lodge und probieren dort das Ganze per Kreditkarte abzuwickeln. Wir warten wieder.

Es hat geklappt, wir düsen zurück zum Campingplatz schnappen unsere Sachen und laufen zum Fluss. Wir haben das Boot für uns allein. Der Bootsfahrer zeigt und sehr viele Vögel und auch Krokodile. Ein Flusspferd getarnt als Busch ist auch zu sehen. Es ist ein wunderbarer Abschluss für unseren Safari Teil der Reise!

Nun sitzen wir nach einem leckeren Grillabend (Lenny hat leider auf den heißen Grillrost gefasst und sich die Hand verbrannt) am Lagerfeuer und genießen den fast leeren Campingplatz. Leider ist vorhin der Strom ausgefallen und wir haben kein fließendes Wasser. Das Licht ist mittlerweile wieder längere Zeit an. Aber das macht nichts.

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